“Freiwillig gehe ich hier nicht mehr weg!”

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Es gibt einen Mitarbeiter bei SABIO, der voller Überzeugung sagt: "Ich wollte unbedingt hier arbeiten." Hat geklappt. Und alle sind froh drum. Das ist Torben.

Wie bist du auf Sabio aufmerksam geworden?

Über eine Stellenanzeige. Ich habe über Monster.de gesucht und habe da nach IT-Support geguckt. Und die Stellenausschreibung von Sabio fand ich von der Gestaltung und vom Wording her sehr ansprechend.

Was hat dich angesprochen?

Die Anzeige hat sich einfach abgehoben. Sie war verspielter - schon alleine dieser grüne Punkt. Die Anmutung war nicht so überseriös, wie vieles anderes, was ich gesehen hatte. Das hat mir ganz gut in den Kram gepasst. Ich kam von Oracle, einer sehr eingesessenen, großen und sehr amerikanischen Firma, bei der alles sehr starr war. Das wollte ich alles nicht mehr. Ich wollte gerne in eine kleine, deutsche Firma, die sich noch bewegt - gerne eine Art Startup. Und die Stellenausschreibung von Sabio hat all das für mich ausgestrahlt.

Ok, dann hast du deine Bewerbung geschrieben und los ging das. Erzähl mal, wie es dann weiter ging.

Das erste Vorstellungsgespräch war via Skype - und direkt mal unfassbar peinlich. Ich hatte extra meine Frau und Kinder ausquartieren wollen, aber dann kam natürlich alles anders, die Kleinen waren krank und alle zusammen haben riesen Trubel zu Hause gemacht. Ich habe dann zu Beginn des Gesprächs aus Versehen das Mikrokabel in die Stuhlritze fallen lassen und der An-Schalter hat sich umgelegt. Also hörte mich die Sabio Kollegin nicht und ich bekam einfach nicht raus, woran es lag - Yeay, ein IT-Support, der seine eigenen Sachen nicht getroubleshootet bekommt. Naja und als das dann lief, wollte meine Frau die Kinder endgültig beruhigen und machte das Amazon Fire TV an. Das hat mir dann die gesamte Bandbreite abgesaugt und Skype ging nicht mehr. Tja, und trotz allem, passte es zwischen mir und der Kollegin Tibbeke extrem gut.

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Was passte da?

Ich weiß nicht, es war einfach die Stimmung. Die war gut und wir haben uns verstanden. Ich wusste einfach, dass ich da arbeiten will. Es war nur ein Gefühl - wie Liebe auf den ersten Blick. Es wurde dann nur schnell deutlich, dass es ein Problem mit meiner Gehaltsvorstellung gibt, denn die war höher, als das, was Sabio sich leisten konnte.

Ooops, und dann?

Naja, ich war schon bereit da Zugeständnisse zu machen, aber es wurde auch deutlich, dass Sabio mich nicht drücken will. Letztendlich ging es um die Frage, ob ich mit 80% meines Gehalts klar komme und ob das überhaupt zu verkraften ist. Da war die Überlegung von beiden Seiten, ob das so funktioniert.

Am Ende habt ihr euch ja geeinigt. Wie fühlt sich das jetzt an?

Einfach super.

Wodurch werden dir die fehlenden 20% Gehalt jetzt ersetzt?

Durch Zufriedenheit. Bei Oracle bist du einfach nur eine Nummer, die ihren Job macht und letztlich interessiert das niemanden, wie du ihn machst und ob es dir gut geht. Außerdem habe ich im Homeoffice gearbeitet und mein Team war über die ganze Welt verteilt. Teamgeist und Zusammenhalt kam da einfach nie so richtig auf. Hier arbeite ich in einem echten Team, wo alle in eine Richtung loslaufen, wenn es darauf ankommt. Und ich erlebe hier jeden Tag ein Gefühl von Wertschätzung und dass meine Arbeit gesehen wird. Das macht mich einfach unglaublich zufrieden und ist durch Geld nicht aufzuwiegen.

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Was macht für dich einen richtig guten Arbeitsplatz aus?

Der erste Punkt ist, dass der Arbeitsplatz mir die Möglichkeit und Freiheit gibt, Arbeit auf meine eigene Art und Weise zu erledigen. Das bedeutet für mich, dass ich eine Aufgabe kriege und ich sie in meiner Geschwindigkeit und mit meinen Methoden lösen darf - im Rahmen einer zeitlichen Vorgabe. Ich möchte die Freiheit haben, mich selber zu organisieren. Und dann wünsche ich mir, dass die Teamleads mich anleiten und mir Hilfestellung geben, mich aber nicht permanent kontrollieren. Ich könnte niemals in einem Callcenter arbeiten, wo ich auf jeden Fall 50 Anrufe die Stunde schaffen muss. Solches Arbeiten liegt mir nicht. Das ist noch ein Grund dafür, warum ich bei einer kleinen Firma angefangen bin, weil hier noch nicht alles in Stein gemeißelt ist.

Was würdest du sagen, sind die drei besten Dinge, die du in deinem Arbeitsleben in den letzten 2 Monaten wieder entdeckt hast?

Teamgeist, Herausforderung und Wertschätzung. Das hier Leute in unser Büro reingelaufen kommen und sagen: "Hey, ich bin euch super dankbar, dass das jetzt geklappt hat."

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Welche Erwartungen hast du an Sabio?

Sabio soll weiterhin ein guter Arbeitgeber sein. Sie sollen mich fordern aber mir auch die Freiheit lassen, mir zum Wohle der Firma Sachen auszudenken, um meine Anteile zu leisten.

Wann schmeißt du bei Sabio hin?

Wenn die mich rausschmeißen. Vorher gehe ich hier freiwillig nicht mehr weg!